Rasse: Border Collie-Mix
Geschlecht: Rüde
Alter: ca. 2008 geboren
Größe: ca. 55 cm
kastriert: ja
Angsthund/Deprivationssyndrom: nein

verträglich mit Hündinnen: ja
verträglich mit Rüden: nein
verträglich mit Katzen: nicht bekannt
verträglich mit Kindern: nicht bekannt
verträglich mit Kleintieren: unbekannt


Krankheiten: Vestibularsyndrom - relativ gut überstanden



Tränen der Trauer. 

Tränen der Verzweiflung.
Tränen der Wut.
Wir weinen. Aber Tränen helfen Hardy nicht. Er braucht ein Zuhause.


Doch lesen Sie seine Geschichte:

Hardy sitzt seit August 2013 im Tierheim. Damals wurde er in der Ferienzeit ausgesetzt oder ging verloren. Da er gut an der Leine lief, gehen die Tierschützer vor Ort davon aus, dass er einst ein richtiges Zuhause hatte.

 

Für einen Border-Mix wie ihn war der Aufenthalt im Zwinger natürlich all die Jahre eh schon entsetzlich langweilig. Hardy kannte nur tagtägliche Eintönigkeit! Wenn man sich um ihn bemühte, wachte er regelrecht auf! Um so schlimmer fiel er aber in den Zustand der Traurigkeit zurück, wenn die Pfleger ihn wieder alleine lassen mussten.

Das Leben im Canile ließ ihn daher eh immer älter erscheinen, weswegen er schon seit jeher etwas den Oldie-Touch hatte. Aber nun ist es eben mehr, denn vor wenigen Wochen hatte Hardy ein Vestibularsyndrom. In einem Tierheim ist das natürlich wie alle Krankheiten nur bedingt behandelbar, wenngleich man dort im Tierheim Hardy sogar eine Infusion gegeben hat und eben soviel Zuwendung wie möglich. Doch genug ist das bei weitem nicht. Hardy braucht ein Zuhause. Einen Gnadenplatz für den Rest seines Lebens. Tunlichst ebenerdig und tunlichst mit Garten.

All das hatten wir für den 55 cm großen und ca. 27 kg schweren Rüden bereits gefunden - dachten wir. Doch dann kam urplötzlich und vollkommen unerwartet die Absage. Aber all unsere Traurigkeit hilft Hardy nicht: Es muss uns JETZT gelingen, eine Familie für ihn zu finden, damit er die kalte Jahreszeit und den Winter nicht dort im Tierheim verbringen muss. 

Ordentlich gebadet und gebürstet, mit gutem Futter und vielleicht ein paar Futterzusätzen ernährt ... dann steht einem ruhigen Lebensabend und noch vielen schönen Monaten oder Jahren nichts entgegen.

  

Wichtig ist, dass Hardy die Zeit bekommt, im neuen Zuhause ankommen zu dürfen und er sich mit der fremden und ungewohnten Situation in Ruhe anfreunden darf! Lässt die Familie ihm diese Zeit und bedrängt ihn anfangs nicht, wird er sicherlich ein freundlicher Familienhund, der sein Leben zu schätzen weiß. 

Gegen eine Hündin im neuen Zuhause hätte Hardy nichts einzuwenden, auf einen Rüden hingegen kann er verzichten. Ob Hardy mit Katzen klarkommen würde, wissen wir nicht, auch sollten im Haus lebende Kinder schon größer sein. 

Hardy braucht ein Zuhause. 
Und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt! 


Bilder aus Zeiten, als es Hardy noch gut ging
- so gut es einem Hund im Tierheim eben gehen kann


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