Die wohlerzogene und bildhübsche Jagdhündin möchte eine eigene Familie! 


Rasse: Bracke
Geschlecht: weiblich
Alter: geboren 4. Juli 2018 (geschätzt beim Auffinden)

Größe: ca. 60 cm
kastriert: ja

Angsthund/Deprivationssyndrom: nein
Krankheiten: keine bekannt
Mittelmeerkrankheiten: 
Leishmaniose 14,1 (leicht positiv - Stand 10. Oktober 2020)


Verträglichkeit:
Rüden: ja
Hündinnen: ja
Katzen: nicht bekannt
Kleintiere: nicht bekannt
Kennt Kinder: ja


Herkunft: Italien
Aufenthaltsort: Raum Karlsruhe


16. Oktober 2020

Das neue Testergebnis vom Labor IDEXX ist da:
Der Leishmaniose-Titer bei Rosalie ist leicht positiv. Sie hat einen Wert von 14,1.
Interpretation und Anmerkungen auf dem Laborbericht:
"Ein Wert von > 12 TE ist als positiver Befund zu werden. Jedoch ist ein positives Testergebnis nicht gleichzeitig mit einer Erkrankung gleichzusetzen und sollte immer im Zusammenhang mit klinischen Erscheinungen interpretiert werden."



11. Oktober 2020

Wir haben neue Bilder von der Schnuffelnase erhalten :-)


,,, wie gerne würde Rosalie zu ihrer neuen Familie rennen ... vielleicht zu Ihnen?
,,, wie gerne würde Rosalie zu ihrer neuen Familie rennen ... vielleicht zu Ihnen?

Rosalie als Model ...


Rosalie beim Kaspern :-)


Würde es eine weibliche Bezeichnung für einen Rosenkavalier geben, würde er zu Rosalie passen. Nicht des Namens, sondern des Wesens wegen. Denn die zirka zwei Jahre alte Bracke ist ein absoluter Traumhund. Sie ist lieb, verschmust, hat ein sanftes unaufdringliches Wesen, ist wohlerzogen, versteht sich mit anderen Hunden, bleibt mit diesen stundenweise allein zu Hause, fährt ruhig im Auto mit und ist absolut menschenbezogen. Sie erobert die Herzen aller Menschen im Sturm.

  

An der Leine laufen kann sie perfekt und sie hört sofort auf Pfiff. Sie ordnet sich auch immer wieder an der linken Körperseite ihres Menschen ein. Ob beim Laufen oder auch, wenn sie das Auto verlässt. Man merkt, sie will gefallen, das Gelernte zeigen und Neues lernen. Wir vermuten daher, dass sie einst einem Jäger gehörte. Warum dieser sie nicht chipte, nicht vermisste, sie allem Anschein nach sich selbst im Wald überließ? Vielleicht taugte Rosalie nicht zur Jagd? Vielleicht ist ihre Leishmaniose-Infektion der Grund? Wir wissen es nicht, aber es ist unverständlich.

Nachdem das Hundemädel von Tierschützern rappeldürr im Wald in entdeckt wurde, wurde sie angefüttert und konnte Anfang März 2020 gesichert werden und kam ins Tierheim. Rosalie wurde gechipt, kastriert und medizinisch versorgt. Bei einem der Tierarztbesuche krampfte Rosalie einmalig, doch man fand den Grund dafür nicht. Die Blutwerte waren ok, die Schilddrüsenwerte auch. Vielleicht war es doch nur dem Stress geschuldet, denn seither wurde kein weiterer Anfall festgestellt.

Dennoch waren wir froh, dass Rosalie Ende August zu einer Pflegestelle im Raum Karlsruhe reisen konnte. Dort lebt sie mit drei weiteren Jagdhunden zusammen und entpuppt sich als wahrer Schatz.

Nur ein Manko hat Rosalie: Ist sie der Meinung, dass ihr Pflegeherrchen morgens zu lange schläft, klaut sie ihm die Nackenrolle und schleppt diese in ihr eigenes Bett :-) Ansonsten aber können wir nichts Negatives über Rosalie berichten.

Um abzuklären, wie es um die Leishmaniose-Infektion steht und ob Rosalie ansonsten gesund ist, wurde sie am 7. September der Tierärztin vorgestellt und komplett durchgecheckt. Rosalie verhielt sich beim Tierarzt vorbildlich und das Blutbild zeigte außer einem grenzwertigen Leishmaniose-Wert, der Mitte/Ende Oktober überprüft werden muss, dass alle anderen Werte im grünen Bereich sind.

Was wünschen wir uns für Rosalie? Eine Familie, die der Bracke mit dem sonnigen Gemüt ein Leben im Kreis der Familie bietet. Ferner ausgiebige Spaziergänge in der Natur und als I-Tüpfelchen noch ein paar Aufgaben für die Jagdhundnase in Form von Suchspielen oder dergleichen. Ein Garten wäre wunderbar, ein Hundefreund in der Familie ebenfalls.


Rosalie beim Schmusen ...


Rosalie bei Spiel und Spaß mit den Hundekumpels ...



eingestellt am 06.09.2020


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